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Reiten lernen – Die ersten Überlegungen

Reiten lernen für Kinder, Kind beim Absteigen vom Pferd

Reiten lernen für Kinder

Reiten. Für Viele das wohl schönste Hobby, das man haben kann. Pferde und der Reitsport fasziniert Jung und Alt. Doch besonders Kinder sind häufig so begeistert von Pferden, dass sie Reiten lernen möchten. Das Gefühl der Freiheit auf dem Rücken der Pferde. Das Gefühl des gleichmäßigen Schaukelns, während das Tier den eigenen Paraden gehorcht. Einfach wunderbar, nicht?

Der folgende Artikel soll Ihnen einige Tipps näherbringen, die zu Beginn einer grandiosen Reitkarriere wichtig sind. Was muss ich beachten, wenn mein Kind reiten lernen möchte? Welche Reitsachen benötige ich? Diese und weitere Fragen werden im folgenden Artikel für Sie beantwortet.

Wann ist der perfekte Zeitpunkt, reiten zu lernen?

Eins vorweg: „Den“ perfekten Zeitpunkt gibt es nicht. Viele Reiter lernen erst im Erwachsenenalter das Reiten und reiten dann bis ins hohe Alter. Sollte Ihr Kind allerdings den Wunsch haben, reiten zu lernen, ist der Einstieg prinzipiell im Grundschulalter möglich.

Davor sind Voltigierstunden empfehlenswert, dass das Kind ein Gefühl für die Bewegungen des Pferdes bekommt.

Ab dem Grundschulalter ist es dann möglich mit dem Einzel- oder Gruppenunterricht zu starten. Anfangs empfiehlt sich einfaches longieren – später kann dann frei geritten werden. Erfahrungsgemäß ist das beste Lernalter zwischen 10 und 13 Jahren. Frühes Vertrauen zu Pferden ist aber immer vorteilhaft.

 

Reiten lernen hat viel mit Vertrauen zum Pferd zu tun

Vertrauen bildet die Grundlage

Welche Reitsachen braucht man zum Reiten lernen?

Das Wichtigste beim Reiten ist der Helm. Er schützt den Kopf des Reiters bei Stürzen vor gefährlichen Verletzungen. Ebenfalls empfehlenswert ist eine entsprechende Hose, sodass die Beine nicht aufgescheuert werden. Das ist sowohl für den Reiter als auch für das Pferd unangenehm.

Anfangs sind sogenannte Chaps empfehlenswert. Chaps können über normale Schuhe gezogen werden und bedecken die komplette Wade. So müssen nicht gleich Reitstiefel und eine Reithose gekauft werden. Beide Produkte sind auf langfristige Sicht jedoch unverzichtbar. Optional aber dennoch empfehlenswert sind Reithandschuhe, um die Hände vor Kälte oder den Zügeln zu schützen. Auch ein Rücken-Protektor kann bei einem eventuellen Sturz den nötigen Schutz geben.

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Die sonstige Ausrüstung fürs Pferd und das mögliche Pferdezubehör ist sehr umfangreich und würde den Rahmen dieses Artikels deutlich sprengen – die Liste der benötigten Produkte ist lang. Vom Sattel über das Halfter und den Hufauskratzer sowie Decken. Schließlich konzentriert sich dieser Ratgeber auf die ersten Reitstunden. Hier kann der Striegel, die Gamaschen oder der Sattel noch ausgeliehen werden. Später benötigen Sie natürlich mehr Reitsachen als zu Beginn. Der finanzielle Aufwand ist am Anfang daher gering und auch nicht höher als bei vergleichbaren Hobbys.

 

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Welches Pferd eignet sich für die ersten Reitstunden?

Wie bereits erwähnt bestehen die ersten Reitstunden aus Longieren. Der Reitanfänger wird von einem Reitlehrer an der Longe geführt, um ein Gefühl für den Pferderücken zu bekommen. Fühlt sich der Reiter sowie der Reitlehrer sicher genug, beginnen die ersten freien Reitstunden. Häufig stellt sich allerdings die Frage, welches Pferd für Kinder oder Reitanfänger im Allgemeinen geeignet ist.

Viele Ställe verfügen über extra Schulpferde. Schulpferde sind meistens etwas älter und sollten freundlich, entspannt, geduldig und arbeitswillig sein. Eine junge Stute, die sich nur widerwillig bewegen lässt ist selbstverständlich völlig ungeeignet für die ersten Reitstunden. Gleiches gilt für ein temperamentvolles Pferd.

Ebenfalls wichtig ist es, dass Ihr Kind Vertrauen zu dem Pferd aufbaut. Pferde spüren es, wenn der Reiter Angst hat. Wenn Ihr Kind Vertrauen zum Pferd hat, spürt das Schulpferd dies und ist ausgeglichener. Außerdem hilft Vertrauen dabei, die Angst zu beseitigen.

Ich bzw. mein Kind haben Angst vor dem Reiten – ist das normal?

Eine gesunde Portion Respekt oder auch Angst vor Pferden ist völlig normal und unbedenklich. Sie werden bald merken: Sobald Ihr Kind einige Stunden mit seinem neuen Lieblingstier verbracht hat, werden das Pferd und Ihr Kind beste Freunde und die Angst schwindet merklich.

Anfangs haben viele Reitanfänger Angst vor den großen, kräftigen und majestätischen Tieren. Die Angst verschwindet jedoch mit den Reitstunden und der Zeit, die mit dem Pferd verbracht wird. Kein Grund zur Sorge!

Und sollte die Angst nicht verschwinden, sprechen Sie darüber mit dem Reitlehrer. Dieser wird die passenden Übungen finden, garantiert!

Wir hoffen, dieser kleine Ratgeber über das Reiten lernen hat Ihnen weitergeholfen. Wichtig ist, dass Sie anfangs das richtige Pferd auswählen und die Stunden professionell geleitet sind. So verschwindet auch eventuelle Angst im Handumdrehen und Ihr Kind wird ein begeisterter Reiter.

Reiten ist so schön – ermöglichen Sie Ihrem Kind diese Freude! Ihr Nachwuchs wird das Reiten und die Pferde lieben. Pferde geben so viel zurück, wenn sie gut behandelt werden. Machen Sie diese Erfahrung! Sie werden es nicht bereuen.



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